SV Biebrich 19
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Zeitungsartikel » Turnier der 13er gut besetzt
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Turnier der 13er gut besetzt
25.01.2008 - 02:05 von udo

nn. WIESBADEN Mit fünf Bezirksligisten im Zehnerfeld winken beim Fußballturnier des B-Ligisten SV Schierstein 13 (Sa., ab 14 Uhr) in der nach Reparaturarbeiten wieder freigegebenen Klarenthaler Sporthalle interessante Spiele. In die Mannschaftskasse des Siegers fließen 150 Euro.

Gruppe 1:

SC Klarenthal, FC Maroc, SC Kohlheck, Schwarz-Weiß, FC Freudenberg

Gruppe 2:

SV Blau-Gelb, SC Gräselberg, SV Erbenheim, SV Biebrich 19, Hellas Schierstein.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3137004
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Zeitungsartikel » 30 Einzelrichterurteile sind Schäfer zu viel
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30 Einzelrichterurteile sind Schäfer zu viel
19.01.2008 - 02:11 von udo

Strafen-Niveau der A-Liga deutlich angestiegen

nn. WIESBADEN Zwei Spielabbrüche sorgten im bisherigen Programm der Wiesbadener A-Liga-Fußballer für Aufsehen. Die durch den Ausraster eines Einzelnen in Mitleidenschaft gezogenen Vereine SC Munzur und TSG Kastel 46 verbannten die Sünder aus ihren Reihen, der Rechtsausschuss verknackte sie zu jeweils fünfjährigem Fußball-Entzug. Klassenleiter Lothar Schäfer (SC Kohlheck) erwähnte diesen Negativpunkt im Rahmen der Terminbesprechung im Kasteler Vereinsheim nur noch am Rande.

Bitter stieß ihm aber die auf 30 geschnellte Zahl der Einzelrichterurteile auf, darunter 28 Platzverweise. Klar, dass der Liga-Boss in den verbleibenden Spielen auf mehr Fairness hofft und erst recht auf ausbleibende Tätlichkeiten gegenüber dem Spielleiter. Wo doch die Vereine froh sein dürfen, dass überhaupt Unparteiische vorhanden sind.

Der scheidende Fußballwart Helmut Herrmann verwies in diesem Zusammenhang auf 21 abzuziehende Punkte und 7820 Euro Bußgeld. Das ist in dieser Runde das Strafenpaket der Wiesbadener Vereine wegen fehlender Schiedsrichter. Abhilfe kann der Neulingslehrgang (18. bis 27. Februar im Vereinsheim des FC Bierstadt) schaffen. Arsen Karagülyan von der Zunft der Referees bat ausdrücklich um Entsendung geeigneter Kandidaten.

Derweil verteilten Herrmann und Rechtswart Erwin Müller bezüglich der von Verbandsseite geplanten Reformen Beruhigungspillen. "Reserven in Konkurrenz" sei für Kreisklassen-Vereine nach neuestem Stand auf lange Sicht wohl kein Thema mehr, bekräftigte Müller. Obwohl dieses Modell angesichts der lediglich zwölf vorhandenen zweiten Mannschaften bei den A-Ligisten auch belebend wirken könnte. Die etwaige Neugliederung des Rechtswesens, die Klassenleitern nur noch eine Handhabe bei Bagatellfällen einräumen soll, könne erst ab der Saison 2009/10 greifen, ergänzte Müller.

Was die Gegenwart betrifft, halten sich winterliche Transferaktivitäten bislang in Grenzen. Munzur-Chef Düzgün Yildirim ist um Verstärkungen bemüht, aber nicht bereit, utopische Summen zu zahlen. Am Herzen liegt ihm, dass sein Verein ausschließlich für sportliche Schlagzeilen und nie mehr für einen Spielabbruch sorgt. Bei Tabellenführer FV Delkenheim kann Ex-Landesligaspieler Mathias Göbel (SVW) ins Geschehen eingreifen, nachdem die Vereine bei den Freigabegesprächen Einigkeit erzielt haben. Delkenheims Spielausschuss-Chef Uwe Hollstein hob die entgegenkommende Haltung des Sportvereins hervor.

Beim SC Gräselberg setzt man auf Kontinuität. Spielertrainer Christian Hofer hat bereits für eine fünfte Saison zugesagt. Bei Grün-Weiß sind Bülent Ciblak und Marco Seeliger mit unbekanntem Ziel von Bord gegangen.

1. Spieltag nach der Winterpause: Gräselberg - Frauenstein II, Schwarz-Weiß - Nord, Biebrich 19 - Grün-Weiß, SVW II - Delkenheim (alle So., 2. März, 11 Uhr), Nassau - Amöneburg II, Kastel 46 - Munzur, Español - Freie Turnerschaft, Schierstein 08 - Hajduk (alle 15). Frauenstein II hat seine übrigen Sonntag-Heimspiele auf 12.45 Uhr vorverlegt. - Letzter Spieltag: 1. Juni.- Aufstieg: Der Meister steigt auf, der Zweite bestreitet die Relegation.- Abstieg: Mindestens ein Verein steigt ab. Durch das Geschehen in den anderen Ligen kann sich die Zahl erhöhen. Der Verein auf dem ersten Nichtabstiegsrang geht in die Relegation.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3128306
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Zeitungsartikel » Turnierreigen reduziert sich
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Turnierreigen reduziert sich
03.01.2008 - 15:30 von udo

nn. WIESBADEN Der Januar-Reigen der Fußballturniere reduziert sich in diesem Jahr. Die geplanten Veranstaltungen der Vereine SC Klarenthal, Spvgg. Nassau und Spvgg. Amöneburg entfallen, weil keine Hallenzeiten mehr verfügbar waren oder - wie in Klarenthal - Reparaturarbeiten das Handicap sind. Daneben richtet der SV Wehen Wiesbaden diesmal keine Meetings für C- und D-Jugend aus.

Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3108890
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Zeitungsartikel » Mammut-Turnier als beliebter Treff
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Mammut-Turnier als beliebter Treff
03.01.2008 - 02:53 von udo

Schiedsrichter-Zunft zum zwanzigsten Mal Gastgeber / Timo Blum trotz Attacke weiter Referee

nn. WIESBADEN Die Fußballer der Stadt fast synchron und komplett auf den Beinen. Das gibt es nur beim von der Schiedsrichter-Vereinigung organisierten Turnier am Elsässer Platz. Ab Freitag (17 Uhr) herrscht dort an drei Tagen mit 41 Teams Hochbetrieb. Auch bei der 20. Auflage heißt es: Eintritt frei.

Ein Mammut-Meeting, das stets unter verbindenden Gesichtspunkten zu sehen ist. Denn unabhängig von Vereinszugehörigkeit und sportlicher Rivalität vereint das Leitmotiv Fußball Freunde und Kollegen, deutsche und reine Ausländerklubs sowie Spieler und Schiedsrichter. Murat Sekmen (Türkischer SV), nunmehr über fünf Jahre Oberliga-Referee, sieht keine Gräben zwischen pfeifenden und spielenden Akteuren. Im Mainzer "Kumi-Klub", dem Kulttreff der heimischen Kicker, geht der 33-jährige Schiedsrichter gerne mal feiern. Manchmal wird er mit den Worten empfangen: "He, du hast mir doch die Rote Karte gezeigt!". Sekmen kontert dann ganz cool: "Na und. Hattest du sie etwa nicht verdient?"

Ungeachtet des Zusammentreffens auf privater Basis wahrt er aber stets die nötige Distanz und damit seinen Status als Unparteiischer. Als Schiedsrichter, der mit seiner kommunikativen Ader gut fährt, statt die Rolle des Karten zückenden Alleinherrschers zu mimen. Altersbedingt ist die Oberliga aber die Endstation. "Solange der Spaßfaktor stimmt, mache ich weiter. Theoretisch darf ich bis 45 Oberliga pfeifen", bekräftigt der Raumdesigner.

Dagegen stehen Benny Witzel (20/SC Klarenthal) und Timo Blum (19/FC Naurod) erst am Anfang ihrer Laufbahn. Witzel hat sich ruckzuck in die Landesliga katapultiert, hat bei bisher fünf Beobachtungen durchweg gute Beurteilungen eingefahren und darf 2008 vom Sprung in die Oberliga träumen. Bei Familie Blum hat der Schiedsrichter-Job Tradition. Vater Rudi und Großvater Horst inspirierten Timo, der bereits im Alter von 14 die Prüfung ablegte. Sein Motto: Auf dem Platz stets einen kühlen Kopf bewahren. Was ihn im August nicht vor einer üblen Attacke schützte. Aus heiterem Himmel schlug der anschließend für fünf Jahre gesperrte Mustafa Karabey (SC Munzur) zu. Timo Blum wurde im Gesicht getroffen, brach die A-Liga-Partie bei Schwarz-Weiß ab.

Für viele seiner Kollegen vermutlich ein Grund, die Pfeife sofort in die Ecke zu werfen. Blum verschwendete keinen Gedanken ans Aufhören, bekennt aber: "Ich war zwei Wochen krank geschrieben. Das war schon eine schlimme Zeit, und das erste Spiel danach hat einiges an Überwindung gekostet." Inzwischen ist der Zwischenfall verkraftet, aber nicht ausgestanden. Anhängig ist noch das strafrechtliche Verfahren wegen Körperverletzung. "Hut ab, dass er weitermacht. Ich wüßte nicht, wie ich reagieren würde", zollt Murat Sekmen Respekt.

Zeitplan,

Gruppe 1,

Fr., ab 17 Uhr: SV Niedernhausen, SV Erbenheim, Italia/Rhein-Main , FV Delkenheim, Kostheim 05. -

Gruppe 2,

Fr., ab 17.11: SV Frauenstein, Spvgg. Amöneburg, SC Klarenthal, Schwarz-Weiß, SC Gräselberg, VfB Westend. -

Gruppe 3,

Sa., ab 10.00: FC Naurod, TuS Nordenstadt, PSV Grün-Weiß, FC Nord, TB Rambach. -

Gruppe 4,

Sa., ab 10.11: Kastel 06, VfR, Karadeniz, Freie Turnerschaft, Schierstein 13. -

Gruppe 5,

Sa., ab 13.40: Spvgg. Sonnenberg, TuS Dotzheim, SV Hajduk, FC Bierstadt, SV Blau-Gelb.-

Gruppe 6,

Sa., ab 13.51: FC Maroc, FC Freudenberg, Spvgg. Nassau, Biebrich 19, Portugiesischer SV. -

Gruppe 7,

Sa., ab 17.20: Sportverein, SG Germania, SC Kohlheck, Türkischer SV, TuS Medenbach. -

Gruppe 8,

Sa., ab 17.31: Biebrich 02, SC Mesopotamien, Schierstein 08, Schierstein 79, SV Bosna. -

Zwischenrunde:

So., ab 10.45. -

Achtelfinale:

ab 15.20. -

Viertelfinale:

ab 17.00. -

Halbfinale:

ab 17.50.-

Endspiel: 18.35.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3109201
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Zeitungsartikel » Schmelztiegel mit zwei Ausrastern
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Schmelztiegel mit zwei Ausrastern
20.12.2007 - 02:50 von udo

Fußball-A-Liga Wiesbaden: Fünf-Jahres-Sperren trüben Gesamtbild / Junge Trainer als Trend

nn. WIESBADEN Zweimal fünf Jahre. Diese Zahlenkombination ragte in der Wiesbadener Fußball-A-Liga heraus. Die bundesweit geltenden Sperren gegen Mustafa Karabey (SC Munzur) und Ninos Yoseph (Kastel 46) verfälschen das Bild - eine Brutalo-Klasse ist das 16er-Feld nicht.

Das Positive im Zusammenhang mit den Ausrastern vorneweg: In beiden Fällen zeigten sich die Vereine einsichtig, bedauerten mit Nachdruck die jeweilige Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter und verbannten die Sünder sofort aus der Klubgemeinschaft. Sicher ist: Der Tabubruch Gewalt gegenüber dem Spielleiter wird auch in Zukunft ähnlich drakonische Strafen nach sich ziehen.

Rechtswart Erwin Müller, der bei den Wahlen im April nicht mehr kandidiert, hofft freilich auf einen lange anhaltenden Abschreckungs-Effekt der Fünf-Jahres-Zwangspausen. Gleichwohl färben Ausraster Einzelner immer auf den Verein ab. Wegen verschuldeten Spielabbruchs bekamen Munzur und Kastel 46 je drei Zähler abgezogen.

Ansonsten regierte im A-Liga-Schmelztiegel, wo ein hoher multikultureller Faktor herrscht, das sportliche Moment. Ungemein facettenreich, mit vielen Toren und teilweise richtig guten Spielen. "Aber das Leistungsgefälle ist schon sehr groß", sagt Andreas Fuhlroth, der bei der Freien Turnerschaft als Trainer eingestiegen ist, den neuen Kunstrasen-Nutzer auf Rang zwei führte.

Vor der Bezirksliga wäre ihm nicht bange. Einerseits wegen der Qualität des eigenen Kaders, in dem beispielsweise Mittelfeld-Oldie Marius Schulz und Torjäger-Youngster Christopher Losik Akzente setzen. Zum Zweiten stuft der 32-jährige Coach die Kluft zwischen beiden Klassen eher schmal ein. Die guten Platzierungen der diesjährigen A-Liga-Aufsteiger VfR und Maroc sprechen für diese These.

Fuhlroth, an der Lahnstraße als Spielertrainer vorgesehen, dirigierte aus gesundheitlichen Gründen ausschließlich von der Seitenlinie. Das dürfte im neuen Jahr so bleiben, selbst wenn der Aspekt Fitness gegeben wäre. Er hat erkannt: "Von draußen kann man eher Einfluss nehmen. Solange es weiter gut läuft, werde ich wohl nicht spielen." Im Gegensatz zu Thorsten Becht (34) und Damir Dalic (30). Der frühere Offenbacher Regionalliga-Spieler Becht hievte Absteiger FV Delkenheim nach kurzem Getriebeknirschen zum Start ungeschlagen auf den Winter-Thron, hat nun Mathias Göbel, seinen Spezi aus gemeinsamen zeiten beim SV Wiesbaden, dazubekommen. Dalic darf mit dem SV Hajduk als Vierter gleichfalls auf den Aufstieg hoffen. Obgleich Edis Sikiric, Vorbereiter und Torjäger in einer Person, im Winter zum Landesliga-Letzten SV Wiesbaden wechselt.

Hajduk-Boss Vlado Juras bleibt zuversichtlich und gelassen: "Das Erreichte ist schon ein Erfolg. Vielleicht brauchen wir ein oder zwei Neue, um die Konkurrenz etwas zu schüren. Ansonsten ist der Kader stark genug." In der Hinterhand weiß Trainer Dalic die Offensivkräfte Mohamed Ghazali und Erik Grigorian, die wegen Verletzung ausgefallen waren. Fuhlroth, Becht und Dalic - drei Namen, die den Trend zu jungen Trainern unterstreichen. Zu Steuermännern, die mit einem Mix aus Strenge und Kumpelhaftigkeit den Draht zur heutigen Spielergeneration knüpfen.

Was Dieter During (39) von Aufsteiger SV Biebrich 19 zum Start vorzüglich gelang. Danach baute sein Ensemble aber in erschreckendem Ausmaß ab, verabschiedete sich mit einem 0:11 in Delkenheim in den Winter. During dachte ans Hinwerfen, entschied aber, bis Saisonende an Bord zu bleiben: "Auf Platz sieben sind wir noch voll im Soll." Davon abgesehen sind 2008 Dennis Mohr und Sven Deider wieder verfügbar. Aus der unteren Tabellenhälfte auf Rang sechs hat sich der FSV Schierstein 08 vorgeackert. Als heißer Aufstiegsanwärter gehandelt, enttäuschte die Mannschaft von Thomas Laubinger zunächst auf der ganzen Linie, kam wohl mit dem Druck nicht klar. Jetzt zeigt der Daumen nach oben - in einer kunterbunten Liga, in der individuelle Gewaltausbrüche der Vergangenheit angehören sollen.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3096561
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Zeitungsartikel » Nicht nur Betreuer am Ball
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Nicht nur Betreuer am Ball
19.12.2007 - 02:08 von udo

Beim Biebricher Turnier schummeln einige Teams bei der Aufstellung

BIEBRICH Von wegen fußballfreie Zeit. Während Wiesbadens Nachwuchskicker pausieren und die Schulferien herbeisehnen, zeigten die heimischen Jugendtrainer beim 25. Betreuer-Turnier des FV Biebrich 02, dass sie nicht nur coachen, sondern auch selbst kicken können.

Von Olaf Streubig

Eine seltsame Spezies sind sie schon, diese Übungsleiter, Trainer oder Betreuer. Endlich mal ein Wochenende ohne Meisterschaftsspiel, Hallenturnier oder andere Vereinsaktivität - also Füße hochlegen und alle Fünfe gerade sein lassen? Weit gefehlt.

"Beim Betreuerturnier darfst du einfach nicht fehlen", findet Thomas Nehring. Der Bierstadter coachte die A-Jugend des FCB, bis diese aus Spielermangel zurückziehen musste. Besonders der Austausch mit Kollegen steht für Nehring beim Betreuer-Cup im Vordergrund: "Es ist schön, Leute zu treffen, die man ewig nicht gesehen hat." Etwa seinen früheren Bierstadter Teamkollegen Thomas Dittmar. Der einstige Weggefährte trainiert das Mini-Team (Jahrgänge 2002/2003) des TV Kloppenheim. Dittmar sorgte mit seinem fulminanten Treffer zum 1:0 gegen den VfR Wiesbaden nach einhelligem Zuschauer-Credo für den schönsten Treffer des Turniers, musste aber ausgerechnet im Derby (1:1) gegen die alten Bierstadter Kumpanen verletzt aufgeben. Ebenfalls ohne Gegnereinwirkung verletzte sich Biebrichs Uwe Kilian schwer.

Fair und torreich verliefen die Spiele der 16 Mannschaften, allerdings hatte einige Teams falscher Ehrgeiz gepackt. "Ich weiß nicht, was das soll, hier mit lauter Spielern der ersten Mannschaft anzurücken", monierte etwa Hasan Yoslun. Der Bezirksliga-Spielertrainer des VfR war früher auch im Jugendbereich aktiv.

Das Reglement erlaubt ausschließlich Trainer und Betreuer, einige Clubs schummelten ganz offensichtlich. "Verbissener Siegeswille ist hier doch völlig fehl am Platz", betonte Naurods C-Jugendtrainer Jose Molina. Mit Timo Walther und René Kilian hatte Molina zwei seiner eigenen Schützlinge dabei. Die beiden 14-Jährigen waren die jüngsten Kicker in Biebrich. Jugendlichen Elan versprühte auch die Kloppenheimer F-Jugend Trainerin Mirka Trnka mit ihren 15 Jahren. Neben Trnka wirbelte eine weitere weibliche Spielerin über das Parkett: Annika Töpfer. Sie betreut die Kicker-Knirpse in Kastels Krautgärten-Kita und vertrat ihre Freundin Alexandra Hellerbach im Team der Spvgg. Amöneburg. "Ich habe früher selbst gespielt, aber irgendwie geht mir das alles zu schnell", meinte Töpfer lachend.

Ein Treffer gelang ihr nicht, dafür durfte die 27-Jährige den Siegerpokal entgegennehmen. 3:2 hieß es nach Verlängerung für die Spvgg. Amöneburg gegen den SV Biebrich 19. Im Spiel um Platz drei verzauberten die Fußballer von Kastel 06 die Formation des PSV Grün-Weiß mit 5:1. Beide Partien waren gespickt mit Seniorenspielern. "Biebrich 19 hat derzeit nur eine Jugendmannschaft, da kann es keine fünf Trainer geben", relativierte Organisator Jürgen Dindorf. Immerhin pflegen die 19er ein interessantes Model: Alle Akteure der ersten Mannschaft müssen über die Saison verteilt Jugendcoach Dennis Kis beim Training der D-Junioren unterstützen.

Die Organisatoren Jürgen Dindorf und Hartmut Steindorf sind bemüht, den Ehrgeiz der Teams zu begrenzen. Trotz des kleinen Turnier-Jubiläums wurden daher keine Preise ausgelobt. Den Gedanken von hohem Spaßfaktor und sportlichem Miteinander demonstrierte die Crew von Schwarz-Weiß Wiesbaden eindrucksvoll. Mit Schals, Fähnchen und Tröten unterstützten die zahlreichen Anhänger ihr Team, spätestens als F2-Coach Alex Tonhauser nach dem 2:1-Coup über den Türkischen SV sein Trikot in die Zuschauer warf, herrschte Atmosphäre pur. SW-Vize Martin Liermann schwenkte eine Riesenfahne, streifte sich beim letzten Gruppenspiel des Tribünennachbarn TV Kloppenheim sogar mit Kind und Kegel TVK-Trikots über und feuerte das Team aus dem Ländchen an. Gelebtes Vorbild für alle Jugendspieler und Fairplay in schönster Ausprägung.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3095464
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