SV Biebrich 19
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Zeitungsartikel » Doppelbelegung sorgt für Mammutaufgabe
Zeitungsartikel

Doppelbelegung sorgt für Mammutaufgabe
15.07.2008 - 03:12 von udo

Aufwendige Spielplan-Gestaltung in der A-Liga

dhe. WIESBADEN "Das war wohl eine neue Rekordzeit", jubelte Klassenleiter Lothar Schäfer nach einer knappen Stunde Rundenbesprechung der A-Liga Wiesbaden beim SV Biebrich 19. Den schwierigsten Teil, die Erstellung des neuen Spielplans, hatten Schäfer und seine Kollegen vorher bewältigt: "Das war echte Mammutaufgabe. Weil fast alle Plätze doppelt belegt sind, greift da ein Rädchen ins andere." Die wenigen Änderungswünsche wurden reibungslos umgesetzt.

Aus der abgelaufenen Saison zog Schäfer eine positive Bilanz. Nachdem in der Hinrunde noch 35 Urteile verhängt worden waren, mussten in der Rückrunde nur noch 15 Sünder bestraft werden. "Wir sind eine brave Klasse", freute sich Schäfer. Einzig das mangelnde Durchhaltevermögen einiger Teams in der Reserverunde bereitet ihm Sorgen: "Ich hoffe, das bessert sich."

Die wichtigsten Neuerungen betreffen Auf- und Abstieg. Falls eine Reservemannschaft A-Liga-Meister wird, steigt der Zweite nicht mehr direkt auf, sondern muss in die Relegation. Um die Richtzahl von 16 Vereinen zu erreichen, gibt es zudem zwei Absteiger.

Feierlicher Höhepunkt der Sitzung war die Verleihung der DFB-Ehrenamts-Urkunde an Kurt Vowinkel vom SC Gräselberg. Für eine neue Rekordzeit reichte es am Ende nicht: Wie Zeugen versicherten, war Vorgängerin Constanze Förtzsch stets etwas schneller gewesen.

1. Spieltag: SV Wiesbaden - SV Hajduk, Freie Turner - Biebrich 19 (beide So., 03. August, 11 Uhr), Spvgg. Amöneburg II - VfB Westend, 1.FC Nord - Spvgg. Nassau, FC Freudenberg - Sonnenberg II, SC Munzur - FC Bierstadt, 1.SC Klarenthal - SC Gräselberg (alle So., 3. Aug., 15 Uhr), FSV Schierstein 08 - TSG Kastel (verl. auf Do., 14.Aug., 19:30).

2. Spieltag: Westend - Klarenthal, Biebrich 19 - Schierstein 08, Grün-Weiß - 1.FC Nord, Hajduk - Freudenberg (alle Mi., 6. Aug., 19:30), Gräselberg - Freie Turner, Kastel - Munzur, Bierstadt - SV Wiesbaden II, Nassau - Amöneburg (alle Do., 7. Aug., 19:30).

Auf- und Abstieg: Der Meister steigt direkt in die Kreis-Oberliga auf, der Zweite geht in die Relegation. Neu: Falls eine Reservemannschaft Meister wird, zieht diese nicht mehr automatisch den Zweiten mit nach oben. Es gibt zwei direkte Absteiger, der Drittletzte bestreitet die Relegation.


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Zeitungsartikel » Wechselbörse
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Wechselbörse
05.07.2008 - 00:51 von udo

Spvgg. Amöneburg II

Zugänge: Ergeben sich aus dem Kreis-Oberliga-Kader.

Abgange Reinhold Dreband (unbekannt).

Trainer: Gregorio Modica (3. Saison)

Ziel, Spielausschuss-Chef Marcus Stotz: Guter Mittelfeldplatz.

SV Biebrich 19

Zugang: Grischa Häring (SG Wambach/Bärstadt), Dennis Kosinski, Dennis Fritz (beide SV Blau-Gelb), André Wagner (Kostheim 05).

Abgänge: Sven Deider (Germania Wiesbaden), Ergün Metlila, Florian Schmitt (beide Spvgg. Amöneburg), Denis Mohr (FV Biebrich 02 II), Davide Casadibari (Schwarz-Weiß), Ricardo Denigres (unbekannt).

Spielertrainer: Dieter During (5. Saison).

Ziel, Spielausschuss-Mitglied Jürgen Kraft: Einstelliger Tabellenplatz.

FC Bierstadt

Zugänge: Christian Albutat (VfB Westend), Michael Golz (FC Naurod), Daniel Keifert (TuS Dotzheim).

Abgänge: Youssef Darkaoui (FC Maroc), Stephan Mayer (SV Kostheim 12), Timo Finkbeiner (unbekannt).

Trainer: Amir Jasarevic (2. Saison).

Ziel, Vorstandsmitglied Peter Ritzel: Oben mitspielen.

Freie Turnerschaft

Zugänge: Attila Kahriman (SV Erbenheim), Oliver Gabler (FC Naurod), Rene Rieger (SC Klarenthal), Bernd Gärtling (reaktiviert).

Abgänge: Asim Arikan, Umut Kalcou (beide SKG Karadeniz), Sven Dreßler (SC Kohlheck), Thomas Fröhlich (Germania Wiesbaden), Christopher Losik (Spvgg. Sonnenberg), Murat Talbi (FSV Schierstein 08).

Spielertrainer: Andreas Fuhlroth (2. Saison).

Ziel, Fuhlroth: Mittelplatz.

FC Freudenberg

Zugänge: Alexander Brandt, Ingo Horst, Sascha Berghäuser, Lee-Roy Berghäuser (alle SG Born/Hettenhain), Stephan Schneider (SC Kohlheck), Manuel Jimenez (Schierstein 13), Mirso Michel (SV Heftrich), Dennis Carthaser (SSV Boppard), Thorsten Berghäuser (SC Gräselberg), Dominik Kuck (Spvgg. Nassau), Mohammed Hassan (Schierstein 79), Thomas Geier (vereinslos).

Abgänge: Hassan Aarab (SC Kohlheck), Dirk Dörner, Dirk Heidemann, Dirk Wagner, Andreas Preuß, Herrmann Rodwald (alle Laufbahnende), Thomas Krull (FSV Oberwalluf), Khalid Ouhmid (unbekannt).

Spielertrainer: Sven Prusek (bisher Spieler, für Peter Klärner).

Ziel, Spielausschuss-Chef Uwe Diehl: Möglichst oben mitspielen.

SC Gräselberg

Zugänge: Markus Krüger, Marc-Oliver Petes (beide Jugend PSV Grün-Weiß).

Abgänge: Thorsten Berghäuser (FC Freudenberg), Anatoli Blech (Spvgg. Amöneburg), Rachid Ouhmid, Adel Bouaissa (beide unbekannt).

Spielertrainer: Christian Hofer (5. Saison).

Ziel, Spielausschuss-Mitglied Kurt Vowinkel: Einstelliger Tabellenplatz.

PSV Grün-Weiß

Zugänge: Ferhat Aktas, Engin Kirhan, Erhan Kirhan (alle Türkgücü Bad Schwalbach), Serkun Ponguc (SC Mesopotamien), Hamed Nuri (nach Verletzung reaktiviert).

Abgänge: Kevin Wooten (SV Seitzenhahn), Tolga Yildirim, Erdem Alyanak (beide Spvgg. Nassau).

Trainer: Martin Gallion (4. Saison).

Ziel, Gallion: Weiter verbessern mit Blick auf das erste Tabellendrittel und Integration der A-Jugendlichen.

SV Hajduk

Zugang: Dado Sumak (SC Mesopotamien).

Abgang: Momo Ghazali (unbekannt).

Spielertrainer: Damir Dalic (2. Saison).

Ziel, Damir Dalic: Wie immer der Aufstieg.

TSG Kastel 46

Zugänge: Kevin Krämer (Kastel 06).

Abgänge: Marc Diehl (Spvgg. Amöneburg), Ervin Drazevicanin (SV Erbenheim), Frank Scherer (Karriereende).

Trainer: Andreas Tittler (2. Saison).

Ziel, Jochen Winter, 2. Vorsitzender: Mittelfeldplatz.

SC Klarenthal

Zugänge: Stavros Polichronakis (Germania Wiesbaden), Zijad Krpo (Maroc).

Abgänge: Rachid Rahou (SV Erbenheim), Daniele Raniolo (SG Italia/Rhein-Main), Athanasious Wolters (SC Kohlheck).

Spielertrainer: Stavros Polichronakis (Germania Wiesbaden, für Marc Lieven).

Ziel, Spielausschuss-Mitglied Wolfgang Renner: Vorn mitspielen.

SC Munzur

Zugänge: keine.

Abgänge: Cengiz Kaya (Spvgg. Amöneburg), Hassan Ökzan (SC Mesopotamien), Kadir Sahin, Ibrahim Kirmizitoprak (beide unbekannt), Günaydin Behzet (Spvgg. Nassau), Uli Yilmaz, Levent Aktas (beide FC Nord).

Trainer: Murat Karaca (2. Saison).

Ziel, Spielausschuss-Mitglied Düzgün Yildirim: Mittelplatz.

Spvgg. Nassau

Zugänge: Erdem Alyanak, Tolga Yildirim (beide PSV Grün-Weiß), Günaydin Behzet (SC Munzur).

Abgänge: Khor Ban (Türkischer SV), Dominik Kuck (FC Freudenberg).

Trainer: Ali Karaca (4. Saison).

Ziel, Ali Karaca: Den sechsten Platz aus der Vorsaison wiederholen.

FC Nord

Zugänge: Kai Mecklenburg, Florian Mecklenburg (beide eigene Jugend), Uli Yilmaz, Levent Aktas (SV Munzur).

Abgänge: Yusuf Cosgun (SC Mesopotamien), Tobias Mauer (SC Kohlheck), Selcuk Okumus (Türkischer SV), Giacomo Modica (unbekannt).

Spielertrainer: Savas Saridogan (4. Saison).

Ziel, Savas Saridogan: Es ist für eine Festlegung noch viel zu früh.

FSV Schierstein 08

Zugänge: Daniel Cäsar (VfR Wiesbaden), Alexej Kretow, Andre Lasser, Can Baydur, Kevin Klein, Mesut Coban, Tobias Kullick, Tom Warcholik (alle eigene Jugend), Sören Hartung (unbekannt), Berat Bilalli (SG Walluf).

Abgänge: Hajrettin Aktürk, Karim Douiri (beide Spvgg. Amöneburg), Danijel Radovanovic, Dejan Radovanovic (beide SG Walluf II), Markus Wagner (TuS Nordenstadt).

Trainer: Thomas Laubinger (2. Saison).

Ziel, Spielausschuss-Vorsitzender Frank Mallmann: Wir wollen unter die ersten Fünf kommen.

Spvgg. Sonnenberg II

Zugänge: Ergeben sich aus dem Kreis-Oberliga-Kader.

Abgänge: keine.

Trainer: Michael Bach, Alexander Hoppe (2. Saison).

Ziel, Michael Bach: Klassenerhalt.

SV Wiesbaden II

Zugänge: Ergeben sich aus dem Gruppenliga-Kader.

Abgänge: Marko Seliger (SG Bremthal), Florian Gsuck (unbekannt), Amel Elkasevic (Fortuna Finthen).

Trainer: Christian Berger.

Ziel, Fußball-Abteilungsleiter Franz Scheidgen: Klassenerhalt.

VfB Westend

Zugänge: keine.

Abgänge: Christian Albutat (FC Bierstadt), Steffen Göbel (SV Erbenheim).

Trainer: Rüdiger Köster (Rot-Weiß Kettenbach II, für Karl Stern).

Ziel, Vorsitzender Thomas Kohl: Klassenerhalt.


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Zeitungsartikel » Grabowski ärgert sich über Matthäus-Aussage
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Grabowski ärgert sich über Matthäus-Aussage
16.04.2008 - 23:51 von udo

Von Peter Schneider

WIESBADEN Jürgen Grabowski hat sich geärgert. Sogar mehr als das. "Diese Unterstellung kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, das ist ein Unding", sagte der Fußball-Weltmeister von 1974, nachdem er gestern die Aussagen von Lothar Matthäus im Interview mit dieser Zeitung gelesen hatte. "Vielleicht hatte er damals eine gute Versicherung abgeschlossen und wollte gar nicht mehr zurückkommen", stellte Matthäus eine Vermutung in den Raum, die für Aufsehen gesorgt hat.

"Damals" - das war 1980, als die Karriere von Jürgen Grabowski nach 441 Bundesliga- (109 Tore) und 44 Länderspielen (fünf Tore) endete. "Damals" - das war der 15. März 1980, als im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach nach einem Duell mit dem 19-jährigen Matthäus das Aus für "Grabi" kam. "Das war ein normaler Zweikampf und ich habe ihn nicht berührt", sagte Matthäus im Interview. Darauf kann Grabowski nur den Kopf schütteln: "Der grätschte an der Außenlinie wie ein Bescheuerter gegen mich, um sich ins Licht zu rücken." Die Folge: Eine "fürchterliche Geschichte im Mittelfuß" (Grabowski), Kapsel und Bänder waren beschädigt. Der Eintracht-Star lief danach nie wieder als Profi auf.

Und der Grund soll die Versicherungs-Prämie als Sportinvalide gewesen sein? "Ich habe diese Versicherung nie in Anspruch genommen, nie einen Pfennig kassiert", stellt Grabowski, der 1952 seine Karriere beim SV Biebrich 19 begonnen hatte, klar. Dass er dieses ihm zustehende Geld ("Müssten zwischen 100 000 und 200 000 Euro gewesen sein") nicht kassiert hat, ärgert ihn heute: "Vielleicht haben wir alle etwas geschlafen, vielleicht war ich etwas naiv." Weil er seine Karriere wenige Wochen später sowieso als 35-Jähriger beenden wollte, hatte "ich es als unmoralisch angesehen. Für mich war das eine Prämie für Spieler, die aus ihrer Karriere gerissen werden".

Für ihn sei damals, so Grabowski, vor allem wichtig gewesen, wieder fit zu werden. Schließlich standen die Uefa-Cup-Endspiele als Saison-Höhepunkt an. Es reichte nicht. "Ich saß draußen, musste zusehen. Das hat weh getan. Da kann man davon ausgehen, dass ich wirklich nicht spielen konnte." Noch bei seinem Abschiedsspiel im November 1980 lief der heute 63-Jährige mit schmerzstillenden Mitteln auf. Auch ohne ihren Weltmeister gewann die Eintracht den Uefa-Cup - gegen Borussia Mönchengladbach mit Lothar Matthäus. Von dem Rekordnationalspieler erwartet der heute in Taunusstein lebende Grabowski, der regelmäßig die Heimspiele der Eintracht besucht, keine Entschuldigung mehr. Dass damals aber - auch vom Verein aus Mönchengladbach - keine kam, hat ihn enttäuscht: "Wenn Matthäus sieht, welche Folgen dieses Foul hatte, wäre es doch normal gewesen, dass er angerufen hätte. Hat er aber nicht getan."


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Zeitungsartikel » Fußballklubs verlieren 21 Punkte
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Fußballklubs verlieren 21 Punkte
11.04.2008 - 00:27 von udo

nn. WIESBADEN Auch die Wiesbadener Fußballvereine müssen wegen fehlender Schiedsrichter bluten. 7820 Euro an Bußgeld und 21 abgezogene Punkte dokumentieren die Bestandslücke von insgesamt 38 Referees. Markant: Landesligist Türkischer SV muss 1600 Euro berappen und verliert zwei Zähler. Ein Einspruch der Türken war vom Verband abgelehnt worden.

Landesliga:

Türkischer SV 2 Punkte/ 1600 Euro

Bezirks-Oberliga:

Kastel 0/750, SV Frauenstein 0/250

Bezirksliga:

FC Freudenberg 2/700, SV Kostheim 12 1/525, Spvgg. Amöneburg 1/350, SV Erbenheim 1/350, FC Naurod 0/175

Kreisliga A:

Freie Turnerschaft 2/320, SV Biebrich 19 1/320, SV Hajduk 1/240, Schwarz-Weiß 1/240, FC Nord 1/160, Español 1/160, SC Gräselberg 0/80, Schierstein 08 0/80

Kreisliga B:

Phönix Breckenheim 2/320, TB Rambach 1/320, VfB Westend 1/240, Kostheim 05 1/160, SV Sauerland 1/160, Hellas Schierstein 0/80

Kreisliga C: Portugies. SV 0/80

Frauen, Bezirks-Oberliga:

MFFC Wiesbaden 1/160


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3236192
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Zeitungsartikel » Helmut Herrmann fehlt ganze fünf Minuten
Zeitungsartikel

Helmut Herrmann fehlt ganze fünf Minuten
07.04.2008 - 01:45 von udo

Dotzheimer sitzt als Ehren-Fußballwart weiter im Wiesbadener Ausschuss / Elsenbast und sein Team im Amt

WIESBADEN Der Kreisfußballtag der Wiesbadener Vereine stand ganz im Zeichen der scheidenden Funktionäre mit Helmut Herrmann an der Spitze. Der neue Fußballwart Dieter Elsenbast gab seiner Hoffnung Ausdruck, mit seinem Team an die Arbeit der Vorgänger anzuknüpfen.

Von Volker Buch

Als Helmut Herrmann (TuS Dotzheim) und der alte Fußballausschuss entlastet waren sowie Dieter Elsenbast (Spvgg. Igstadt) zum neuen Kreisfußballwart einstimmig gewählt war, ging eine Ära scheinbar unspektakulär zu Ende. Herrmann schnappte sich sein Glas Cola, verließ das Podium und setzte sich in der Sporthalle der Frauensteiner Alfred-Delp-Schule mitten unter die Gäste. Da war er nun. Jener Moment, ab dem Herrmann nicht mehr dem Fußballausschuss der hessischen Landeshauptstadt angehörte, in dem er seit 1981 (die letzten 15 Jahre als Chef) mitgearbeitet hatte.

Und dieser Zustand dauerte genau handgestoppte fünf Minuten. Die brauchte der ausgeschiedene Rechtswart Erwin Müller (Biebrich 02), um die Laudatio auf den Dotzheimer ("Er hat schon alle Ehrennadeln") zu halten. An deren Ende stand die Ernennung Herrmanns zum Ehrenkreisfußballwart. Und als solcher gehört er weiter dem Ausschuss an und ist darüber hinaus automatisch Stammdelegierter bei Verbandstagen. Herrmann bleibt also den Wiesbadener Fußballern erhalten.

Zuvor hatte Sportstadtrat Erhard Niedenthal die Arbeit der scheidenden Ausschuss-Mitglieder, die mit Präsenten bedacht wurden, in den höchsten Tönen gelobt: "Da geht jetzt eine Gruppe weg, an die man sich lange erinnern wird." Neben Herrmann und Müller, gaben auch der stellvertretende Fußballwart Karl-Heinz Börner (FC Bierstadt), Jugendwart Dieter Zorn (Biebrich 02), Kassenwart Werner Scheller (Blau-Gelb), Freizeit-Referent Georg Sieben (TB Rambach) und Pressewart Helmuth Landler (SV Erbenheim) ihre Posten auf.

Auch Bezirks-Fußballchef Hans-Jürgen Heckelmann verneigte sich vor der Arbeit von Herrmann und dessen Mitstreitern: "Das kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden." Heckelmann hob besonders das gute Verhältnis zu den Klubs hervor: "Der beste Ausschuss nützt nichts, wenn die Chemie mit den Vereinen nicht stimmt." Nun, in dieser Hinsicht gab es wirklich wenig Probleme. Und Herrmann konnte sich guten Gewissens von den Delegierten unter großem Beifall verabschieden: "Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles zum Wohle der Vereine getan." Er bedankte sich ausdrücklich beim Sportamt für die "faire und gedeihliche Zusammenarbeit". Herrmann hob in diesem Zusammenhang besonders die hohe Zahl an Kunstrasenplätzen in der Stadt hervor.

Erwartungsgemäß gab es bei den Neuwahlen keine Überraschungen, so dass alle Ämter zügig besetzt werden konnten. Der neue Kreisfußballwart Dieter Elsenbast bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit der Vorgänger und sieht sich dieser verpflichtet: "Für uns stehen große Schuhe bereit." Von Vorteil ist, dass die scheidenden Ausschussmitglieder dem Fußball nicht verloren gehen. Herrmann: "Wenn es gewünscht wird, werden wir den Vereinen weiterhin helfen."

Apropos Vereine. 14 Klubs blieben der Veranstaltung fern, was für leichte Missstimmung bei Helmut Herrmann sorgte: "Da sind wir das ganze Jahr für die Vereine da, und dann kommen sie nicht." Der SC Mesopotamien, SV Bosna, CD Español, Freie Turnerschaft, TuS Nordenstadt, Kastel 46, FC Maroc, SC Munzur, VfB Westend, Portugiesischer SV, Karadeniz, SV Niedernhausen, Biebrich 19 und die Gehörlosen-Fußballer vom GSV Wiesbaden müssen sich auf eine saftige Geldstrafe einstellen.

Die anwesenden Vereinsvertreter hatten insgesamt wenig auf dem Herzen. Eva Reichardt vom Landesligisten SV Wiesbaden wollte allerdings wissen, was es mit dem Gerücht auf sich habe, dass der SV Wehen mit seiner zweiten Mannschaft im Falle des wahrscheinlichen Regionalliga-Aufstiegs ins alte Stadion an der Berliner Straße umziehen wolle. Sportstadtrat Erhard Niedenthal hatte dies auch schon gehört, stellte aber unmissverständlich fest, dass da "nichts dran" sei. Zum Abschluss wurde die Ausrichtung des Kreisfußballtages 2012 an den SV Kostheim 12 vergeben, der dann 100 Jahre alt wird.

Der neue Kreisfußballausschuss

Fußballwart: Dieter Elsenbast (Spvgg. Igstadt)

Stellvertreter: Jürgen Brose (TuS Medenbach)

Vorsitzender Sportgericht: Andreas Hofmann (VfR)

Kassenwart: Lothar Schäfer (SC Kohlheck)

Jugendwart: Jose Athanasio (Schierstein 08)

Schiedsrichter-Obmann: Gerhard Steudter (SG Germania)

Frauen-Referent: Detlev Hofmann (Schwarz-Weiß)

Freizeit-Referent: Klaus Jantz (SC Kohlheck)

Ehrenamtsbeauftragter: Erwin Müller (Biebrich 02)

Pressewart/Administrator: Udo Parker (Biebrich 02)

Koordinator für Qualifizierung: Ingo Jungk (EFC Kronberg)

Beisitzer im Regional-Sportgericht: Herbert Baumann (SV Frauenstein) und Christoph Schneider (Spvgg. Sonnenberg).


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3230453
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Zeitungsartikel » Aussortierter als Stammkraft
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Aussortierter als Stammkraft
06.03.2008 - 02:47 von udo

Der Wiesbadener Stefan Kühne erlebt bei Jena nicht nur schöne Tage

JENA Stefan Kühne ist ein Wiesbadener Junge. Trägt aber das Trikot des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Carl Zeiss Jena und kann deshalb jetzt gegen den SV Wehen Wiesbaden wenig Rücksicht auf bestehende Bekanntschaften nehmen.

Von Volker Buch

Obwohl Stefan Kühne in Jena seinem Beruf als Fußball-Profi nachgeht, zieht es ihn - so oft wie es nur geht - in seine Heimatstadt Wiesbaden. Da bleibt es nicht aus, dass dem 27-Jährigen so mancher Kollege aus dem Lager des SV Wehen Wiesbaden über den Weg läuft. Mit SVWW-Trainer Christian Hock und dessen Kapitän Sandro Schwarz ("Stefan hat sich gut entwickelt") spielte der defensive Mittelfeldakteur, der bei den Thüringern eine der beiden Sechser-Positionen bekleidet, beim FSV Mainz 05 zusammen, mit Robert Paul noch in Jena. Doch alle Sympathien finden am Sonntag bei Stefan Kühne keinen Platz: "Wir müssen alles daransetzen, diese Partie zu gewinnen. Sonst könnte der Zug in Richtung Klassenerhalt für uns schon abgefahren sein. Danach kann Wehen Wiesbaden wieder alle Spiele gewinnen."

Der Trainerwechsel bei Carl Zeiss von Valdas Ivanauskas zu Henning Bürger war Kühne, der in seiner Jugend beim SV Biebrich 19 und der Spvgg. Sonnenberg spielte, in der Winterpause zunächst nicht gut bekommen. "Mir wurde gesagt, dass der Trainer nicht mehr mit mir plant", musste der Wiesbadener erst einmal die Rückstufung in den Jenaer Oberliga-Kader verkraften. Doch ans Aufgeben dachte der Profi, der es bislang auf 36 Zweitliga-Einsätzen brachte, nicht. "Ich habe im Training angegriffen und mich mit dem Trainer ausgesprochen", kämpfte sich Kühne erfolgreich zurück. Mit dem Ergebnis, dass er bis auf das erste Spiel der Rückrunde in Aachen (Gelbsperre) in allen Partien seit der Winterpause als Stammkraft auflief, nicht einmal ausgewechselt wurde. Zweikampf- und Kopfballstärke sind die Vorzüge des Abräumers im Mittelfeld. Bei den Mainzer Amateuren strahlte er früher sogar Torgefahr aus, wie sich Sandro Schwarz erinnert. "Aber die ist mir irgendwie abhanden gekommen", räumt Stefan Kühne ein. Was soll er bei bislang null Zweitliga-Treffern auch anderes sagen.

Bis Sommer 2004 hatte der ledige Fußballer das Trikot der Nullfünfer getragen. Dann zog es ihn zu Holstein Kiel in die Regionalliga Nord. "Ich wollte ganz bewusst mal weiter weg von Zuhause", sagt Stefan Kühne, der anderthalb Jahre später beim damaligen Ligagefährten Carl Zeiss unterschrieb. "Das war ein Tag vor Weihnachten und das schönste Geschenk." Zumal ihm sein Mainzer Ex-Mitspieler Torsten Ziegner den Wechsel nach Jena schmackhaft machte.

Dort bewohnt der derzeit allein stehende Kühne eine Zweizimmer-Wohnung in der Innenstadt und könnte in zehn Minuten zum Trainingsplatz laufen - theoretisch. "Ich fahre aber doch lieber mit dem Auto." Wohin der Weg des Wiesbadeners allerdings im Sommer führt, ist noch unklar. Sein Vertrag läuft aus, Gespräche über eine mögliche Verlängerung wurden noch nicht geführt. Selbst im Falle des Abstiegs schließt Stefan Kühne sein Bleiben nicht aus: "Es kommt dann auf die Perspektive der Mannschaft an." Grundsätzlich zeigt sich der Profi für alles offen. Wobei es ihn durchaus in die Nähe der Heimat zieht. "Aber auch ein Engagement im Ausland wäre reizvoll." Doch das ist Zukunftsmusik. Denn zunächst wartet neben der Partie gegen Wehen Wiesbaden wohl der größte Moment seiner bisherigen Karriere. Das Halbfinale im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund vor vermutlich 80000 Fans. Und wenn Stefan Kühne dann wieder nach Wiesbaden kommt, hat er garantiert eine Menge zu erzählen.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3190951
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